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Patrick Pohlmann <[EMAIL PROTECTED]> schrieb > wie wär's denn stattdessen mit einer massenhaften Kündigung der > Rundfunkanschlüsse bzw. Zurückhaltung der Rundfunkgebühren? > Das sollte doch Wirkung zeigen. Was immer man als Medien-Konsument mit Wirkung auf die Veranstalter auch erreichen will, stellt sich doch immer die Frage nach den Organisations-Möglichkeiten. Die Resignation, die in diesem Thread mitunter zum Ausdruck kommt, gründet doch im Wesentlichen auf der Erfahrung, dass man als Einzelner oder im Verein mit einer Handvoll Mitstreiter nichts oder kaum was erreichen kann. Hierzu ein Ausschnitt aus einem Beitrag zum Thema "Medienkontrolle durch Publikumsorganisationen" des Netzwerks Medienethik, wenn's auch schon fast den Rahmen der Thematik dieser Newsgruppe sprengt http://netzwerk-medienethik.de/bib/bibu1staud.htm: > Zweifellos ließe sich von der Empfänger- bzw. Nutzerseite aus erheblicher > Druck auf Journalismus und Journalisten ausüben, berufsethische Imperative > zu befolgen. > Die Wahrnehmungsschwäche der Medienwissenschaft gegenüber > Publikumsorganisationen hat sicher strukturelle Ursachen. Von den am > Massenkommunikationsprozess beteiligten Gruppen ist das Publikum zwar > die zahlenmäßig stärkste. Doch sind die Rezipienten - im Gegensatz zu den > Kommunikatoren - eine "disperse" (Maletzke 1963, 32) Masse. Eine > Organisation, eine Vereinigung dieser Personen zur Artikulation > gemeinsamer Interessen stünde gewissermaßen im Widerspruch zur Definition. > Doch bestimmt ebenso verantwortlich für die Unterrepräsentanz in der > medientheoretischen und -ethischen Diskussion sind die Organisationen > selbst: Sie leisten kaum ernstzunehmende Arbeit. Gruß, Joshi
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