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"Christoph Brylka" schrieb... > Det Baumann schrieb: > > > Für TV-Gucker oder DVD-Player-Besitzer ist die 12teilige Serie > > "Jazz - A Film By Ken Burns (4 DVDs)" eine gute Einführung in die > > Für einen an der Geschichte interessierten Jazz-Fan ist das sicher eine > gute Anschaffung, aber als "Einstiegsdroge" ist diese Dokumentation völlig > ungeeignet. Sehe ich genauso. Glücklicherweise bietet Jazz an jeder Ecke Berührungspunkte zu allen möglichen anderen Musikrichtungen, deswegen sollte jeder für sich selbst herausfinden, wo für ihn eine Einstiegsmöglichkeit besteht. Wer Klassik mag, findet vielleicht an Jaques Loussier oder Eugen Cicero Gefallen, wer Rock hört, ist wahrscheinlich mit Tribal Tech oder 70er Miles besser beraten und Funkfreunde könnten mal in Bill Evans (sax), Marcus Miller oder Headhunters reinhören. Insofern gebe ich dem, der Kind of Blue vorschlug, Recht - wenn man einmal eine Platte gefunden hat, die einem wirklich gefällt, sollte man erstmal nach Aufnahmen der Mitmusiker suchen und sich auf diese Weise einen Überblick verschaffen. Wenn man erstmal weit genug eingestiegen ist, kommt das Interesse an den Ursprüngen wahrscheinlich von selbst. Wenn ich allerdings vor 20 Jahren (als ich Jazz noch für unerträgliches Gedudel hielt *g*) als Zugang nur die Burns-Doku gehabt hätte, hätte ich ganz schnell wieder aufgegeben. Abgesehen davon, daß sich Burns m.E. über Gebühr mit den Anfängen beschäftigt und dabei wichtige Entwicklungen der letzten 30 Jahre völlig vernachlässigt, hätte ich einfach nicht eingesehen, warum ich mich erst durch frühen Dixie und Swing quälen muß (ist für mich auch heute noch nur in _ganz_ kleinen Dosen erträglich), bevor ich berechtigt bin, die richtig coolen Sachen zu hören. Heyko -- http://www.besonic.com/1stTakeAllstars
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