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Hallo, eigentlich komme ich aus der Klassik. Da die Ausdrucksformen des Jazz ja offenbar vielfältig sind, Klassifizierungen waren mir nicht möglich, scheiterten diverse Annäherungsversuche. Das einzige was ich über meinen Geschmack wusste, daß ich Ragtime und Dixieland mochte, die anderen Richtungen waren mit unbekannt, aber ich weiß auch daß es Richtungen gibt, die mir zu "dissonant" oder zu "traurig" klingen. Vor einigen Tagen fiel mir ein Buch In die Hände: Arigo Polillo "JAZZ" Hier werden verschiedene geschichtliche Hintergründe angerissen und die Geschichte des Jazz in gröbern Zügen erzählt. Im zweiten Teil des Buches werden dann einige "klassische" Persönlichkeiten des Jazz vorgestellt. mehr oder weniger chronologisch. Die erste dieser Personen war Jelly Roll Morton. Und ich muß sagen das traf meinen Geschmack. Ich werde mich jetzt aber eine wenig der Führung dieses Buches überlassen und weitere Interpreten, Bandleader und Komponisten erforschen. Die nächsten Anschaffungen waren heute King Oliver, Sidney Bechet und Fletcher Henderson.(noch nicht angehört, mache ich anschließend an diesen Brief) So werde ich mich langsam in die Nähe der Gegenwart hinbewegen (vielleicht aber auch nur bis in die 40er ?) Einige Fragen bleiben allerdings offen: Welche CD-Serien sind geignet die Qualität der originalen Schellacks möglichst nicht zu Tode gefiltert wiederzugeben? (zumindest soweit möglich) Wovon sollte man lieber die Finger lassen ? Gibt es empfehlenswerte Aufnahmen, wo alte Arrangements in heutiger Technik nachgespielt werden (Ich weiß das ist nur ein Kompromiss, kann aber manchmal ganz interessant sein) Welchen Künstler darf man keinesfalls auslassen? Besten Dank für Eure Antworten. Alfred
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